Langstrecke: Der Omi muss wohl weg

  • #1

    Moin Kollegen,


    So wie alles aussieht hat sich wohl meine schlimmste befürchtung bewahrheitet. Durch Re Organisation etc... muss ich wohl ab Juni einmal die Woche nach Bremen und zurück am gleichen Tag (von mir 120km eine richtung). Das geht ja noch....


    Ab Juli sollen es dann 3 Mal die Woche werden (720 km gesamt zusätzlich)!


    Das kotzt mich total an aber ich dachte mir schon das das kommt. Das gute ist, mein Job ist sicher :)


    Das schlechte ist, ich muss die KM mit meinem Omi abbreißen! Das geht ja gar nicht :hammer:
    Er hat erst 78000 km runter und ist wie neu, das würde ich nicht machen wollen...


    Vom Unterhalt und Sprit ist es nicht machbar, der 3.2L ist keine Langstreckenmaschine bzw zu unwirtschaftlich für so eine fahrt. Es lohnt sich überhaupt nicht....




    Ich kann auch ein Firmenwagen bekommen (neue B oder C Klasse Diesel) die mich im monat aber auch natürlich Sprit und etwas Unterhalt kosten würde.
    2 Autos wären aber finanziell nicht drinne und der Omi würde wenn überhaupt nur am Wochenende genutzt werden.
    Der Firmenwagen würde jedenfalls im Unterhalt deutlich günstiger werden.


    Was soll ich blos tun?

  • #2

    auweia,


    das tut einem schon weh wenn man sowas hört :(
    immer diese blöden neuigkeiten ne, das nervt einen doch richtig.


    auf so einen schönen Omi würd ich nicht verzichten wollen,
    der Omi ist schon eine geiles Langstrecken Fahrzeug, nur die
    ätzenden Benzin-Preise, die nerven einen doch gewaltig.


    also ich würd am liebsten sagen wollen, nimm beides.
    aber 2 Autos gehen schon richtig aufs Finanzielle wie du es schon sagst.


    kannst du mit deinem Chef denn kein Deal aushandeln?


    Ihm vorschlagen, deine Sprit kosten zu übernehmen :tongue:
    und aufs sehr Teure Firmenwagen verzichten :beer:


    nun gut, dann hat dein Omi schnell die 200.000'er marke erreicht.
    aber du wirst deinen Spass dabei haben, und damit würdest du deinem
    Omi echt einen riesen gefallen tun wenn er als Langstrecke bewegt würde. ist viel viel Gesünder für Ihm, ok jetzt geht's natürlich wieder
    um die ganzen Inspektionen die schneller auf einem zu kommen :(


    Ich kann dich sehr gut verstehen, es ist echt nicht einfach sich zu entscheiden, aber ich wünschte du behälst deinen Omi ;)


    Ich hoffe du wirst eine gute entscheidung treffen :)


    MfG...Özer

  • #3

    Der deal ist das ich mein Job behalten darf ;)


    Ne im ernst, da ist nichts drinne. Es ist ja schon gut das ich wenn ich wollte ein Firmenwagen bekommen würde für ein witz an unterhalt jeden Monat. Den Sprit müsste ich aber selbst zahlen was die hälfte von dem wäre was der omi jetzt braucht und dazu noch diesel.


    Bei den jetzigen Benzinpreisen wäre es jedenfalls nicht machbar mit dem Omi. Außerdem kommen die ganzen Inspektionen etc dazu was ich beim Firmnwagen nicht zu zahlen hätte. Ich würde auch jedes jahr einen neuen bekommen.


    Ich möchte den Omi nicht verkaufen oder so nur wie soll ich es anders machen?


    Der muss ja auch bewegt werden sonst steht er sich in der Garage die füße paltt und kostet unterhalt...

  • #4

    aktien bei ner tanke kaufen :roll:


    ne spass beiseite, ich würde mal alles gegeneinander aufwiegen:


    a) einerseits den verkauf der ome (realistischer preis,)
    b) abzüglich kosten die du in den letzten 12 monaten hattest, wartung, tuning, reparaturen etc
    c) anschaffungskosten fürn firmenwagen (wenn du da was dran bezahlen musst)
    d) kosten der fahren fürs geschäft (wenn du da was dran bezahlen musst)
    e) kosten für privat (effektive kosten, ned nur sprit)
    f) entfall von steuervergünstigung durch geschäftswagen (des iss wichtiger als man oft denkt)
    g) (in der schweiz iss es oft sogar so, das einem für geschäftswagen, die man priivat brauchen kann, ein einkommen gerechnet wird)
    h) falls der geschäftswagen auf ner spesenliste aufgeführt ist, ob des dann steuertechnisch zu abzügen oder zuschlägen kommt
    i) persönliche flexibilität (eigenes auto, da kannste machen mit was willst, geschäftswagen biste eingeschränkt)
    j) fahrkomfort für dich (ich als 2 meter mann bevorzuge die omi vor B und C, wenn dann müsst's ne E oder V klasse sein, damit ich mich wohlfühle)


    diese kostenzusammenstellung (korrekt und emotionslos) erstelen, und dann vergleichen was dich die ome kostet wenn sie weiter behälst


    a) reifen
    b) sprit
    c) wartung
    d) steuer und kfz-versicherung (kann da auch ein anteil von dem geschäftswagen für privatgebrauch auf dich abgewälzt werden?)
    e) durchschnittliche reparaturkosten
    f) steurerlicher vor- oder nachteil
    g) flexibilität
    h) bequemlichkeit
    i) persönliches fahrzeug


    wenn die kosten nahe bei einander liegen, würde ich nach fahrkomfort entscheiden, welcher wagen mir besser liegt, doch wird der wert der ome noch so hoch sein im wiederverkauf? ich habs beim mini gesehen, 12'000 schweizer franken tuning, in 4 jahren, und der käufer war'n freak, der hat noch nen tausender für all die lackierereien, leistungssteigerungen, felgen etc bezahlt, wertzerfall = extrem.


    und deine ome iss ja ne fette karre (die ich für'n paar euro auch nehmen würd, wenns nen caravan wär)


    stef


    EDIT
    mein MV6 braucht innerstädtisch etwa 13 liter, aber wenn ich ihn auf der bahn bei 125-140 (ja man darf in der schweiz ned mehr) fahre, braucht er unter 7 liter und fast keine anderen verschleisse wie bremse, etc. nur a bisserl gummi, und der iss ned teuer bei uns.


    stef

    Unser Fuhrpark:
    omega B caravan facelift 3.0 Executive (02.2001), agila 1.0 standart (2001), astra F caravan sportive 1.8 16V (04.1994), kadet E cabrio edition 2.0 (04.1992), monza A2 3.0E (04.12.1983), bürstner city 4651 (05.1984). die MB's trau ich mich ned, hier aufzu listen ^^

    Einmal editiert, zuletzt von ipluethi ()

  • #5

    Also bei der rechnung würde der Omi ganz spomtan verlieren.


    Kurz und Knapp: Firmenwagen (B Klasse CDI) für 300 Euro im Monat voll versichert, versteuert inkl. Inspektionen, wartung etc..
    Das wars. Nur den Sprit zahle ich und evtl einen Aufschlag am Jahresende wenn ich die persönlich gefahrenen Kilometer überschreite was nicht vorkommen würde da ich zu zeit nie mehr als 12000 km im Jahr fahre inkls. Arbeitstouren...


    Da würde der Omi echt verlieren. Die Frage ist nur was ich bekommen würde und ob ich mich lossreißen könnte ;) Zur zeit denke ich einfach das ich ihn nicht verkaufen könnte :)


    Unter 9 Litern kann man den 3.2L nicht fahren. Ich hatte mal ein Durschnittsverbrauch in DK bei 90 km/h von 9.4L. Mehr geht da wohl nicht.

  • #6

    hi,


    warum fährste nich mit dem Zug ??? , oder ist ein Auto vor Ort notwendig ?


    Desweiteren bekommst du, wenn du deine Steuererklärung machst am
    Ende des Jahres, eine km-pauschale zurückerstattet, weiß nich wieviel das ist und ob sich das rechnet...

    Sprüche a'la "Schlagfertigkeit" ist das, was einem ca. eine Stunde später einfällt.

  • #7

    Mit dem zug geht es nicht da ich nie regelmäßige zeiten habe. Ich muss mal erstmal hier her und dann nach HB oder gleich morgens nach HB und dann abends zurück oder evtl mit ünbernachtung... Das kann ich absolut nicht planen.

  • #8

    hi,


    wenn dein chef dir n Firmenwagen anbietet, wieso sollst du dann
    die Spritkosten übernehmen, kann er doch schön von der Steuer absetzen ??
    Komische Politik bei euch -.-


    Zur Not nimm halt sein Angebot an und leg den Omega still, so sparst du dir das Geld und er bleibt immer noch deiner

    Sprüche a'la "Schlagfertigkeit" ist das, was einem ca. eine Stunde später einfällt.

  • #9

    Ja, das ist alles schon nicht so einfach.


    Den Omi stillzulegen wäre die letzte möglichkeit. Das werde ich dann auch tun. Aber wohl erst im august, wenn alles stricke reißen.


    Ab nächste woche geht es dann erstmal los mit dem omi. Mal schauen wie das so wird. ich muss mich aber bis Donnerstag entscheiden wegen den firmenwagen um ihn noch bis Juli zu bekommen.

  • Hey,

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